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Videomitschnitt und Präsentation F+E-Projekt CO2realtime

Bild: Romolo Tavin/ Shutterstock.com

ÖKOTEC, co2online und der Alumiumhersteller Hydro präsentierten am 9. Juni die Projektergebnisse des von der DBU geförderten F+E-Projekts. Mit der weiterentwickelten Methodik lässt sich erstmalig – als „Nebenprodukt“ eines digitalisierten Energiemanagements – ein spezifischer CO2-Fußabdruck für alle gefertigten Produkte in Echtzeit ermitteln.

CO2realtime verstärkt positive Effekte der Digitalisierung und reduziert Herausforderungen aus der Praxis

Auch wenn die Erstellung eines CO2-Fußabdrucks für Produkte oder die Ökobilanzierung und deren Vorteile vielen bekannt sind, blieb eine breite Anwendung in Betrieben bisher aus. Gründe hierfür sind unter anderem die Komplexität durch einen breiten Produktmix, die fehlende Datengrundlage oder auch der manuelle Aufwand für eine produktscharfe Zuordnung der Treibhausgasemissionen.

Eine produktscharfe Betrachtung ist allerdings relevant, um u.a. Schwankungen der Effizienz und von Einflussgrößen besser managen zu können und auch um eine höhere Genauigkeit und Transparenz für Kundenanforderungen und Optimierung der Anlagen und Prozesse zu erhalten.

Betrachtungsrahmen „cradle to gate“

Der Fokus der Betrachtung von CO2realtime liegt in einer Station im Lebensweg eines Produkts, für die das Unternehmen verantwortlich ist, also für das Projekt von der Belieferung am Werkseingangstor bis zum Versand am Werksausgangstor (gate-to-gate), um dafür die Echtzeit-Datenerfassung aufzusetzen. Für den spezifischen Fußabdruck werden auch Vorprodukte und Endenergien betrachtet, also von der Wiege bis zum Werksausgangstor (cradle-to-gate).

Wesentliche Innovationsbausteine für das Projekt sind die weiterentwickelte Kennzahlmethodik von ÖKOTEC und Bundesumweltministerium (BMU), Echtzeit-Messungen und die Anlagenvernetzung der Software EnEffCo®.

Vernetzung ermöglicht Weitergabe der CO2-Rucksäcke für jeden einzelnen Prozessschritt automatisch bis zum Endprodukt

Bei CO2realtime basieren Auswertungen, Ergebnisse und Reports auf Echtzeit-Daten, mit denen Verantwortliche valide Rückschlüsse ziehen und Folgemaßnahmen einleiten können. Die Weitergabe der CO2-Rucksäcke erfolgt für jeden einzelnen Prozessschritt automatisch bis zum Endprodukt. Diese Weitergabe ist über die Vernetzungsfunktionalität von Anlagen im Software-System EnEffCo® abgebildet. Durch den modularen Aufbau der Anlagenvernetzung sind erforderliche Anpassungen einfach und schnell parametrierbar.

Gerne stellen wir Ihnen bei Interesse die Projektergebnisse und ein spezifisches Vorgehen und Möglichkeiten der Umsetzung für Ihr Unternehmen vor. Wir freuen uns auf den Austausch zu diesem wichtigen und zukunftsweisenden Thema mit Ihnen.

Sie haben die Abschlussveranstaltung verpasst? Die Vorstellung der Ergebnisse stellen wir Ihnen exklusiv unseren EnEffCo®-Kunden online zur Verfügung.

EnEffCo® Newsletter Juli 2020

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Videos

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  • Knut Grabowski, ÖKOTEC
  • Dr. Karsten Kober und Anton Sobol, Hydro
  • David Kroll, GUTCert
  • Dr. Katharina Reuter, UnternehmensGrün

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Kontakt

Bei Interesse oder Rückfragen wenden Sie sich an
Dominik Neetzel
F: +49 30536397-46
d.neetzel@oekotec.de